Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Universität Zürich
Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Rämistrasse 64
CH-8001 Zürich

Tel: +41 (0)44 634 36 41
Fax: +41 (0)44 634 49 88

Standort

Historisches Seminar

Universität Zürich
Historisches Seminar
Karl Schmid-Strasse 4
CH-8006 Zürich
Tel: +41 (0)44 634 38 66
Fax: +41 (0)44 634 49 13

Standort

Wirtschaftsgeschichte

University of Zurich
Department of Economics
Economic History
Zürichbergstrasse 14
CH-8032 Zürich

Tel: +41 (0)44 634 36 51

Contact

Die Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (FSW)

ist ein 1971 von Rudolf Braun, Hans Conrad Peyer und Hansjörg Siegenthaler gegründetes interdisziplinäres Forschungsinstitut der Universität Zürich, das seit 2012 eine Abteilung des Historischen Seminars ist.
Die ursprünglich vor allem auf die schweizerische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte ausgerichtete Forschung hat dabei in programmatischer Weise Methoden der Geschichtswissenschaften und der Ökonomie miteinander verbunden.
Seit Ende der 1990er Jahre wurde dieser sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Zugang vermehrt durch neuere Forschungsansätze aus der Kultur- und Wissenschaftsgeschichte ergänzt und erweitert.
Heute ist die FSW Teil eines Netzwerks, zu dem neben dem Historischen Seminar und der Economic History des Departments of Economics auch das Zentrum Geschichte des Wissens gehört.

Für Studierende bieten die Mitglieder der FSW vielfältige MA- und BA- Lehrangebote im Bereich der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Schweiz und Europas namentlich im 19. und 20. Jahrhundert, in der Kultur- und Wissenschaftsgeschichte der Moderne sowie zu theoretischen und methodologischen Fragen der Geschichtswissenschaft an; Doktorandinnen und Doktoranden treffen sich im internen Diss-Kolloquium. Wichtigste gemeinsame Diskussionsplattform der FSW ist das öffentliche, 14tägliche FSW-Kolloquium mit wechselnden externen Gästen.



Rudolf Braun 1930-2012
Am 19. Mai 2012 verstarb Rudolf Braun in Basel im Alter von 82 Jahren. Braun lehrte von 1971 bis 1995 an der Universität Zürich Allgemeine und Schweizer Geschichte der neueren und neuesten Zeit, und er war Mitbegründer der interdisziplinären Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Mit seiner innovativen Lehre und Forschung, seiner stets wachen Neugier und seiner Sensibilität für die Menschen in historischen Prozessen wie mit seinem Interesse für ihre soziale Stellung hatte Braun „die Forschungsstelle“ entscheidend geprägt, sie zu einem Ort anregender Debatten gemacht, die auch bereits Fragestellungen zu Geschlecht oder Körper beinhalteten, und er hatte sie nicht zuletzt mit seinem Witz und seinem Humor bereichert.
Rudolf Braun, 1930–2012: zum Tod des bedeutenden Sozialhistorikers

In Erinnerung an Rudolf Braun (18. April 1930 – 19. Mai 2012) von Walter Leimgruber und Konrad Kuhn

Jakob Tanner, "Das Grosse im Kleinen": Rudolf Braun als Innovator der Geschichtswissenschaft